Die Sterbekasse der Bediensteten der Stadtverwaltung Dortmund wurde als gemeinnütziger Selbsthilfeverein gegründet, um den Mitgliedern eine kostengünstige Beihilfe zu den hohen Bestattungskosten zu verschaffen. Dabei stand von Anfang an die ehrenamtliche Führung der Kasse fest, um die Kostenstruktur zu minimieren.
Durch die Sammlung und gemeinsame Anlage der Beiträge können Renditen erwirtschaftet werden, die von einer Einzelperson nicht erzielt werden können.

Bei der Anlage der Beiträge steht für uns die Sicherung der Einlagen und die langfristige Kontinuität der Rendite im Vordergrund; viele Sterbekassen haben insbesondere um die Jahrtausendwende risikoreiche Anlagen getätigt, um hohe Renditen zu erzielen. Das Ergebnis ist bekannt: etliche Kassen mußten ihre Leistungen einschränken oder den Versicherungsbetrieb ganz einstellen oder sich von großen, rein profitorientierten Versicherungsunternehmen übernehmen lassen.

Die Sterbekasse der Bediensteten der Stadtverwaltung Dortmund hat auch in den Jahren der verlockenden Aktiengewinne stets konservative Geldanlagen getätigt, die zwar nicht die sogenannten ‘traumhaften Gewinne’ versprachen, jedoch langfristig verläßliche Zinsgewinne erzielten bei gleichzeitiger absoluter Sicherheit der Anlagen. So lag die durchschnittliche Verzinsung unserer Kapitalanlagen im Jahre 2015 noch bei im Vergleich mit anderen Versicherungsunternehmen erfreulichen 2,46 %.

Der Vorstand der Sterbekasse der Bediensteten der Stadtverwaltung Dortmund wird daher weiterhin eher konservative, aber langfristig wertschöpfende Kapitalanlagen tätigen, um weiterhin die Gewinne, auch in Zeiten sinkender bzw. stagnierender Zinsen, stabil zu halten und möglichst zu erhöhen, um die kontinuierliche Erhöhung der Sterbegeldleistungen im Sinne der Mitglieder zu gewährleisten.

Wir richten unsere Anlagestrategie eben nicht an kurzen Perioden aus; die maßgebliche Zielsetzung ist für uns die maximale Wertsteigerung der Anlagen über die Lebensdauer einer Generation bei gleichzeitiger absoluter Sicherheit der Kapitalanlagen.